{"id":54,"date":"2023-11-11T15:42:21","date_gmt":"2023-11-11T14:42:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.silbermuschel.de\/wordpress\/?p=54"},"modified":"2023-11-12T14:22:26","modified_gmt":"2023-11-12T13:22:26","slug":"einfuehrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.silbermuschel.de\/?p=54","title":{"rendered":"Einf\u00fchrung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\">\u2028Wenn man die Leistungen vergangener Kulturen betrachtet, die noch heute Menschen faszinieren, so wird offensichtlich, dass mit diesen Kulturen ein gro\u00dfer Schatz an Wissen verloren gegangen ist, von dem heute nur ein kleiner Teil wiederentdeckt werden kann. Nicht zuletzt handelt es sich bei diesem Wissen um die Erkenntnisse esoterischer Wissenschaften, die von eini\u00adgen alten V\u00f6lkern entwickelt wurden.\u2028Lange Zeit wurden die in das esoterische Wissen Eingeweihten verfolgt, ausgesto\u00dfen und als Hexen und Zauberer bezeichnet. Heute jedoch treten esoterische Lehren und \u00dcberlieferungen immer mehr in das Bewusstsein der Allgemeinheit Selbst die Na\u00adturwissenschaften besch\u00e4ftigen sich zuneh\u00admend mit Bereichen, die sie noch vor eini\u00adgen Jahren skeptisch ablehnten. Auch wenn noch l\u00e4ngst nicht alle wiederentdeck\u00adten Lehren und Methoden wissenschaftlich anerkannt sind, sind Fortschritte in diese Richtung dennoch erkennbar. So ist bei\u00adspielsweise die Akupunktur bereits heute an manchen amerikanischen Universit\u00e4ten Bestandteil der \u00e4rztlichen Ausbildung. Eso\u00adterische Lehren aller Art und aus fast allen L\u00e4ndern dieser Erde finden ein nie da gewe\u00adsenes Interesse. \u00dcberall wird esoterisches Wissen vermittelt, und niemand kommt mehr auf die Idee, diese Dinge als blo\u00dfen Unsinn abzutun.\u2028Einerseits ist die Hinwendung zu einem spirituellen Lebensstil zu begr\u00fc\u00dfen, welchen Weg man auch w\u00e4hlen mag, um dort\u00adhin zu gelangen; andererseits vergessen wir \u00fcber der Besch\u00e4ftigung mit spirituellen Sy\u00adstemen aus anderen Kulturen leicht, dass auch unsere westliche Kultur \u00e4hnliche Wege der Erkenntnis entwickelt hat, die uns wohl am besten entsprechen, wenn\u00adgleich sie bisher noch kaum bekannt sind.\u2028Allein aufgrund der klimatischen Bedin\u00adgungen und der \u00e4u\u00dferen Umwelt entwickelt jedes Volk einen gewissen Charakter und ein bestimmtes Temperament. Des\u00adhalb tr\u00e4gt eine geistige Lehre, die innerhalb eines Kulturkreises entwickelt wurde, ge\u00adrade diesen Besonderheiten in gesteigertem Ma\u00dfe Rechnung und ist deshalb auch f\u00fcr eben diesen Kulturkreis besonders geeignet. Die Methoden sind aber nicht immer ohne Einschr\u00e4nkung auf andere V\u00f6lker zu \u00fcbertragen &#8211; in einigen F\u00e4llen werden sol\u00adche unreflektiert \u00fcbernommenen Metho\u00adden sogar Schaden anrichten k\u00f6nnen. So sind die durch Drogen hervorgerufenen Trancezust\u00e4nde, in denen ein indianischer Schamane esoterische Kenntnisse erlangt, nicht ohne weiteres f\u00fcr einen Westeurop\u00e4er zu empfehlen.\u2028In unserem Kulturkreis sind bei n\u00e4herer Betrachtung Zeugnisse eines tiefen Wissens zu entdecken, die laufend an Bedeutung gewinnen. Es sei hier nur kurz an die Leh\u00adren der Rosenkreuzer, die Erkenntnisse der Alchemisten oder an die erstaunlichen Pro\u00adphezeiungen des Nostradamus erinnert.<br>Mit diesem Buch m\u00f6chten wir dazu bei\u00adtragen, dass auch das versch\u00fcttete Wissen und die Weisheit der Druiden wieder Aner\u00adkennung und Verbreitung finden m\u00f6ge.<br>Innere Neuorientierung suchend, stie\u00dfen wir auf einer Reise durch eine Verkettung gl\u00fccklicher Zuf\u00e4lle auf die Geheimlehre der Druiden.<br>Teile einer alten Tradition sind bis heute in einigen Familien erhalten geblieben. Wir machten in Stonehenge die Bekanntschaft Lliam O&#8217;Donnells, eines alten Iren, der sich durch hohe Gesundheit und Weisheit aus\u00adzeichnete. Durch ihn, dessen Familie diese \u00dcberlieferungen immer noch lebendig h\u00e4lt, wurden wir zum ersten Mal mit dem Wyda bekannt, einem in mancher Hinsicht dem Yoga \u00e4hnlichen \u00dcbungssystem der Drui\u00adden.<br>Die \u00c4hnlichkeit der \u00dcbungssysteme ver\u00adwundert nicht weiter, wenn man bedenkt, dass beide V\u00f6lker &#8211; Inder und Kelten &#8211; indo\u00adgermanischen Ursprungs sind. Um das 2. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung trennten sich einige indogermanische St\u00e4mme von Europa und gelangten auf ihren Wanderungen in den Orient und nach Indien, wo sie sich niederlie\u00dfen und mit den einheimischen V\u00f6lkern vermisch\u00adten. Manche St\u00e4mme kehrten einige Jahr-hunderte darauf wieder nach Europa zu\u00adr\u00fcck und siedelten sich vor allem in der Normandie, der Bretagne und sp\u00e4ter auch auf den britischen Inseln an.<br>Die nach Indien eingewanderten Indio-Germanen entwickelten das Kastensystem, um sich zun\u00e4chst von den drawidischen Ureinwohnern Indiens abzugrenzen. Die h\u00f6chste Kaste, die Priester oder Brahmanen, hatte wohl eine \u00e4hnliche Funktion wie die Druidenpriester in Europa. Wahr\u00adscheinlich entwickelte sich die heutige Form des Yoga etwa um diese Zeit, m\u00f6glicherweise als ein Ergebnis des Kontaktes der Indogermanen mit der drawidischen Bev\u00f6lkerung. Arch\u00e4ologische Funde legen nahe, dass es bereits vor der arischen Ein\u00adwanderung in Indien ein yoga\u00e4hnliches Sy\u00adstem gab. Auf dem so genannten Pashu\u00adpati-Siegel aus Mohenjo Daro (ca. 2500 vor Christus) sieht man einen geh\u00f6rnten Gott im Yogasitz, umgeben von wilden Tie\u00adren. Die Darstellung hat gro\u00dfe \u00c4hnlichkeit mit Darstellungen des keltischen Hirsch\u00adgottes Cernunnos &#8211; m\u00f6glicherweise auch ein Hinweis auf Gemeinsamkeiten zwi\u00adschen indischem und keltischem Geistes\u00adgut. Es ist durchaus m\u00f6glich, dass Wyda und Yoga eine sehr viel \u00e4ltere gemeinsame Wurzel haben.<br>Die Druiden kannten die esoterische Schulung von K\u00f6rper, Seele und Geist &#8211; das Wyda &#8211; doch hielten sie die Lehre geheim und machten sie nur Auserw\u00e4hlten zu\u00adg\u00e4nglich, die zudem eine jahrzehntelange Lehrzeit durchlaufen mussten, bis sie zu den wirklich Eingeweihten z\u00e4hlen konnten.<br>Obwohl die Kelten \u00fcber eine Schrift ver\u00adf\u00fcgten, wurden niemals Aufzeichnungen von Riten oder Erfahrungen gemacht, denn die Meister bef\u00fcrchteten, dass ihr Wissen in den H\u00e4nden Unkundiger Schaden bewir\u00adken w\u00fcrde.<br>Durch die tiefe Einsicht in die Vorg\u00e4nge der Natur und magische Kenntnisse, die ein Teil der Lehre waren, war es den Druiden m\u00f6glich, gro\u00dfe Macht auszu\u00fcben. Ohne ein hohes Ma\u00df an Verantwortungsbewusstsein und geistiger Reife w\u00fcrde die Anwendung dieser Macht gro\u00dfes \u00dcbel hervorbringen, wie sie meinten. Gerade heutzutage werden die Auswirkungen verantwortungs\u00adlosen Handelns gepaart mit gro\u00dfer Macht \u00fcber die Natur in ihrer ganzen Tragweite deutlich. Die Druiden glaubten an eine Einheit des Menschen mit der Natur. Sie lehrten, dass alle Handlungen, alles Denken und F\u00fchlen durch die Energien in der Natur bedingt sei und dass diese Energien wiederum durch geistige Vorg\u00e4nge modifiziert werden k\u00f6n\u00adnen. Im Wyda sind diese Techniken des Verstehens und der Lenkung von energeti\u00adschen Abl\u00e4ufen zu einem gro\u00dfen Teil ent\u00adhalten.<br>Mit dem Aufstieg des r\u00f6mischen Impe\u00adriums und dem Auftauchen der neuen Reli\u00adgionen, insbesondere des Christentums, wurde der alte Glaube an die Kr\u00e4fte der Natur verdr\u00e4ngt. \u00bbMacht euch die Erde Untertan\u00ab (Genesis 1,28) hie\u00df es nun. Diese Auffassung war derjenigen der Druiden\u00admeister v\u00f6llig entgegengesetzt, die sich ja als integralen Bestandteil der \u00bbErde\u00ab, also ihrer nat\u00fcrlichen Umwelt verstanden. Die Druiden des Kontinents wurden aus dem heutigen Frankreich auf die britischen In\u00adseln verdr\u00e4ngt, wo sie noch einige Zeit wirkten. Doch schon bald wurden sie von der neuen Zeit eingeholt. So starben die sehr natur- und erdverbundenen Druiden die sich als \u00bbKinder der Eichen\u00ab bezeichne\u00adten &#8211; allm\u00e4hlich aus. Sie fanden keine Sch\u00fcler mehr, die bereit waren, die Jahr\u00adzehnte dauernde Ausbildung auf sich 2u nehmen, da sich die Werte des Volkes durch den neuen Glauben stark ver\u00e4ndert hatten.<br>In einigen Gegenden Europas jedoch (vor allem in Irland), wo die V\u00f6lker etwas isolierter von den Einfl\u00fcssen des Kontinents blieben, \u00fcberdauerten die Lehren.<br>Lange Zeit wurden die Weisheiten der letzten Druiden nur m\u00fcndlich weitergege\u00adben. Erst viele Jahrhunderte sp\u00e4ter gab es Menschen &#8211; manche von ihnen galten als Zauberer oder Hexen -, in deren Familien sich Teile der alten Weisheiten und \u00dcbun\u00adgen erhalten hatten und die nun versuch\u00adten, die Lehre wieder aufleben zu lassen. Sie waren die ersten, die damit begannen, Aufzeichnungen zu machen. Diese Auf\u00adzeichnungen des Mittelalters waren wenig aufschlussreich; meist bestanden sie nur aus einigen Worten oder fl\u00fcchtigen Skizzen, von denen heute zudem nur noch wenige Fragmente erhalten sind.<br>Durch diese schriftliche Fixierung wurde die Lehre des Wyda vor dem endg\u00fcltigen Versinken in die Vergessenheit bewahrt. Ei\u00adnige Menschen hielten das Wyda in ihren Familien lebendig und gaben es an ihre Kinder weiter. So \u00fcberdauerte die Druiden\u00adlehre die Jahrhunderte. Allerdings fand sie keine weitere Verbreitung, da strikte Ge\u00adheimhaltung Teil der Tradition war.<br>Bei den Nachkommen jener Menschen findet man also auch heute noch einige der alten Rituale und K\u00f6rper\u00fcbungen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Wir hatten das Gl\u00fcck, im Verlauf unserer Reise durch Irland einige Familien kennen zu lernen, in denen diese Tradition noch lebendig war und die sich nach l\u00e4nge\u00adrer Bekanntschaft auch bereit fanden, uns bei unseren Forschungen behilflich zu sein. Das hohe Alter, das einige der Familienmit\u00adglieder erreichten, fiel uns ebenso auf wie die \u00fcberaus friedliche und liebevolle Aus\u00adstrahlung dieser Menschen.<br>Da die alten Lehren in Europa nicht an\u00adn\u00e4hernd so genau \u00fcberliefert wurden wie beispielsweise die der indischen oder chine\u00adsischen Kultur, war an keinem Ort ein eini\u00adgerma\u00dfen umfassendes Wissen \u00fcber Wyda verf\u00fcgbar. Selbst in Familien, in denen die \u00dcberlieferungen am genauesten erhalten waren, fanden wir lediglich Bruchst\u00fccke des alten Wissens, die wir nur mit viel M\u00fche und Geduld zu einem sinnvollen Ganzen zusammenf\u00fcgen konnten. Auch den Namen Wyda entdeckten wir erst eini\u00adge Zeit sp\u00e4ter in alten Aufzeichnungen. Von Anfang an von der Einfachheit und Kraft der Lehre fasziniert, bem\u00fchten wir uns nach und nach mit Hilfe vieler Einhei\u00admischer und in alten Privatbibliotheken immer mehr von dem versch\u00fctteten Wissen aufzudecken. Bis es uns jedoch gelang, das \u00dcbungssystem der Druidenmeister auch nur ann\u00e4hernd zu rekonstruieren, vergin\u00adgen gut zwei Jahre, in denen wir die er\u00adstaunlichsten Erfahrungen sammelten. Er\u00adstaunlich deshalb, weil die alten Weisen Antworten auf Fragen fanden, die an Ak\u00adtualit\u00e4t bis heute nichts eingeb\u00fc\u00dft haben und jedem von uns in seinem t\u00e4glichen Leben zu neuen Dimensionen bewussten Erlebens f\u00fchren k\u00f6nnen.<br>Wyda ist einerseits eine Philosophie und andererseits eine Methode zur F\u00f6rderung des spirituellen Wachstums. Notwendige Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass man zun\u00e4chst sich selbst genau kennen lernt &#8211; vor allem seinen eigenen K\u00f6rper. Gerade in den so genannten zivilisierten L\u00e4ndern beschr\u00e4nkt sich die Besch\u00e4ftigung mit dem K\u00f6rper meist auf sportliche Aktivit\u00e4ten, die durch ihre Leistungsbetonung eher von Schaden sind.<br>Die einfachen K\u00f6rperbewegungen der ersten \u00dcbungen in diesem Buch sollen den Adepten dazu bef\u00e4higen, sich seines mate\u00adriellen Leibes voll bewusst zu werden. Diese Bewusstheit hat erstaunliche Wirkungen auf den Gesundheitszustand und die Funk\u00adtionsweise aller Organe. Nach einer Weile stellt sich der nat\u00fcrliche Zustand wieder ein, dem die meisten heute so fern sind: Der Mensch arbeitet mit und nicht gegen den K\u00f6rper.<br>Die K\u00f6rper\u00fcbungen des Wyda stellen al\u00adlerdings nur den Beginn einer weit reichenden Wandlung dar, die auch den Geist und die Gef\u00fchle einschlie\u00dft, die oft auch weit von einem idealen Zustand entfernt sind. Die Sch\u00fcler der Druiden, welche die erste Stufe gemeistert hatten, wurden nun\u00admehr in tiefer gehenden \u00dcbungen unter\u00adwiesen, deren Ziel die vollkommene Har\u00admonie mit der Umwelt war. Diese \u00dcbungen hatten immer noch eine aktiv-k\u00f6rperliche Seite, doch kamen nun spirituelle Elemente hinzu.<br>Gerade auch von diesen meditativen \u00dcbungen kann der Mensch in unserer heu\u00adtigen Gesellschaft, dem sein wirkliches Selbst nahezu unbekannt ist, enorm profi\u00adtieren.<br>Wir wollen in diesem Buch versuchen, dem Leser besonders die erste, aber auch die Anf\u00e4nge der zweiten Stufe nahe zu bringen.<br>Bei den Druiden gab es noch eine dritte Stufe, eine transzendentale und magische, die nur von wenigen der Sch\u00fcler erreicht wurde. Die voll ausgebildeten Druidenmei\u00adster \u00fcbten sich zeitlebens weiter in dieser Stufe. Im Rahmen dieses einf\u00fchrenden Bu\u00adches ist es uns jedoch leider nicht m\u00f6glich, auf diesen Bereich weiter einzugehen.<br>Wyda war in gewissem Sinn die philoso\u00adphische Essenz der Kelten, deren Priester, Gesetzgeber und Heiler die Druiden waren. Im Mittelpunkt dieser Philosophie stand die Anschauung, dass der Mensch nicht au\u00dferhalb des Naturgeschehens steht, sondern als ein in die Natur integriertes Wesen angelegt ist. Durch die Geburt wird er jedoch f\u00fcr kurze Zeit von dieser Einheit getrennt und tritt in Abred, in den Kreis der Notwendigkeit ein. Es wird seine wahre Aufgabe, durch eigene Bem\u00fchungen diese Einheit mit der Natur wieder herzustellen, um so mit der Befreiung des Selbst in Gwenwyd, die Wei\u00dfe Welt, zu gelangen.<br>Als Hilfe auf diesem Weg erkannten die alten Meister das Gesetz der Dreiheit. Sie fassten ihre Erkenntnisse in dreigliedrigen Lehrs\u00e4tzen, den Triaden, zusammen. Hier ein Beispiel:<br>An jene halte dich,<br>so besiegst du das B\u00f6se:<br>\u00bbWissenschaft, Liebe, Kraft\u00ab<br>Wyda ist also eine Philosophie ebenso wie ein k\u00f6rperliches und spirituelles \u00dcbungssy\u00adstem, wie es \u00e4hnliche in \u00f6stlichen Kulturen gibt. In einigen Aspekten jedoch unter\u00adscheidet sich Wyda grunds\u00e4tzlich von ande\u00adren Systemen.<br>Mit den Techniken des Wyda sucht man den direkten Kontakt zu seiner nat\u00fcrlichen Umwelt, indem man Pflanzen und Minera\u00adlien zu einem Bestandteil der \u00dcbungen macht. Das soll dem \u00dcbenden dazu dienen, die verborgenen Kr\u00e4fte der Natur intuitiv kennen zu lernen, um sie dann auf sich selbst zu \u00fcbertragen beziehungsweise das Selbst mit den Schwingungen der Natur in Harmonie zu bringen.<br>Gerade im Alltag des Mitteleurop\u00e4ers stellt Wyda eine gro\u00dfe Hilfe dar &#8211; auch, oder gerade, im Berufsleben. Durch die speziellen Auswirkungen des Wyda auf Konzentration, Merkf\u00e4higkeit und andere kognitive Operationen ergibt sich eine par\u00adallele Entwicklung im weltlichen und spiri\u00adtuellen Leben.<br>Einer der wesentlichsten Aspekte der Druidenlehre lag jedoch in der Erhaltung einer vollkommenen Gesundheit. Diese ist auch eines der Hauptanliegen dieses Bu\u00adches. Denn trotz des medizinischen Fort\u00adschrittes und der hohen Lebenserwartung muss man leider feststellen, dass der Ge\u00adsundheitszustand und somit die Lebensqua\u00adlit\u00e4t des \u00bbzivilisierten\u00ab Menschen nach wie vor weit hinter den M\u00f6glichkeiten zur\u00fcck\u00adbleibt.<br>Wir werden versuchen, Sie in diesem Buch so weit zu f\u00fchren, dass Sie die voll\u00adkommene Gesundheit, wie sie die Druiden kannten, mit der Zeit selbst\u00e4ndig erreichen und erhalten k\u00f6nnen. Aus diesem Grund werden wir den Schwerpunkt auf den \u00dcbungsteil legen, um Ihnen vor allem indi\u00adviduelle Erfahrungen zu vermitteln, die sich nur durch die Praxis einstellen.<br>Dar\u00fcber hinaus werden wir Sie auch mit dem geschichtlichen und theoretischen Hintergrund vertraut machen und auf die Feinstofflehre des Wyda eingehen. Es ist al\u00adlerdings nicht n\u00f6tig, an bestimmte Kon\u00adzepte zu \u00bbglauben\u00ab oder einer Lehre blind zu folgen. Die theoretischen Grundlagen k\u00f6nnen auch als ein didaktisches Hilfsmit\u00adtel zum intuitiven Verst\u00e4ndnis der Wir\u00adkungsweise des Wyda aufgefasst werden.<br>Es sei noch betont, dass die Lehre des Wyda prinzipiell mit den meisten Grund\u00ads\u00e4tzen aller Religionen und Philosophien vereinbar ist.<br>In einem weiteren Abschnitt wollen wir Parallelen zu Gesundheitslehren anderer Kulturen aufzeigen und auch den Stand\u00adpunkt der Naturwissenschaften erl\u00e4utern. Hierbei wird sich zeigen, dass die druidische Geheimlehre durchaus mit unserem mo\u00addernen Weltbild vereinbar ist. Es soll je\u00addoch auch beispielhaft gezeigt werden, dass eine Trennung von starren Dogmen den Menschen, aber auch der Wissenschaft zu\u00adgute kommt und dass neue Pfade der Er\u00adkenntnis vielleicht zu einer Neuorientie\u00adrung unserer Werte f\u00fchren k\u00f6nnen.<br>Abschlie\u00dfend berichten wir \u00fcber die Er\u00adfahrungen, die wir selbst und unsere Sch\u00fcler mit Wyda gemacht haben.<br>Diese zum Teil tiefen Erfahrungen waren es, die uns, nach einiger Zeit des Z\u00f6gerns, dazu veranlassten, das \u00dcbungssystem der Druiden einem breiteren Publikum zu\u00adg\u00e4nglich zu machen. Wir hoffen auf die Gesetze des Zufalls, nach denen nur jene Menschenwesen dieses Buch in die Hand bekommen werden, die auch den gr\u00f6\u00dften Nutzen daraus ziehen k\u00f6nnen.<br>Dieses einf\u00fchrende Buch kann keinen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit erheben; wir haben darin vielmehr eine Auswahl der einfachsten und wichtigsten Techniken zu\u00adsammengestellt.<br>Obwohl es sich anbietet, das Buch Seite f\u00fcr Seite durchzuarbeiten, empfehlen wir Ihnen dennoch, einige Kapitel &#8211; etwa die theoretischen Betrachtungen &#8211; erst dann zu lesen, wenn Sie bereits Erfahrungen mit den \u00dcbungen gemacht haben. Praktische Erfahrungen helfen n\u00e4mlich beim Ver\u00adst\u00e4ndnis der Theorie.<br>Bevor Sie mit den \u00dcbungen beginnen, sollten Sie unbedingt das f\u00fcnfte Kapitel \u00bbDurch t\u00e4gliche \u00dcbung zu Harmonie und Gesundheit\u00ab durcharbeiten, da Sie hier so\u00adwohl wichtige Hinweise zur wirkungsvoll\u00adsten Anwendung der Techniken erhalten als auch eine Erl\u00e4uterung der wichtigsten Begriffe, die f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der \u00dcbun\u00adgen unerl\u00e4sslich sind.<br>Schlie\u00dflich m\u00f6chten wir, die Autoren, uns kurz vorstellen. Wir sind ein Team aus einem Heilpraktiker und Psychologen, einem Musikp\u00e4dagogen und einem Biolo\u00adgen. Unser Hauptinteresse gilt verschiede\u00adnen esoterischen Wissensgebieten sowie \u00f6stlichen Wissenschaften und Gesundheits\u00adlehren. Wir alle praktizieren seit langer Zeit Yoga und T&#8217;ai Chi Ch&#8217;uan und veranstalten regelm\u00e4\u00dfig Kurse und Workshops in verschiedenen esoterischen Disziplinen. Wir planen ein Zentrum f\u00fcr holistisches Lernen zu gr\u00fcnden.<br>Da wir uns sowohl mit der Tradition un\u00adseres Kulturkreises als auch mit den Alter\u00adnativen dazu eingehend besch\u00e4ftigt haben, bem\u00fchen wir uns, die westlichen und \u00f6st\u00adlichen Wege der Erkenntnis so gut wie m\u00f6glich zu verbinden und Parallelen zwi\u00adschen diesen beiden Welten aufzuzeigen. In unseren Kursen versuchen wir daher, Techniken des Yoga und des Wyda gemein\u00adsam vorzustellen und in den Unterricht \u00f6st\u00adlicher Systeme auch passende Teile der Druidenlehre einflie\u00dfen zu lassen.<br>Aufgrund unserer positiven Erfahrungen k\u00f6nnen wir sagen, dass sich Wyda durchaus mit \u00dcbungen anderer Herkunft in Verbin\u00addung bringen l\u00e4sst, wenngleich es auch al\u00adlein einen hervorragenden Weg zu Gesund\u00adheit und Wohlbefinden darstellt.<br>An dieser Stelle m\u00f6chten wir allen, die dieses Buch m\u00f6glich gemacht haben, unse\u00adren pers\u00f6nlichen Dank sagen: allen voran Lliam O&#8217;Donnell und seiner Familie; dem Bibliothekar Patrick Bush f\u00fcr die Zeit, die er uns widmete; unserem verstorbenen lang\u00adj\u00e4hrigen Freund und Lehrer Philippe Andre Lasalle und allen, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen. Wir hoffen, dass dieses Buch Sie Ihrem wahren Wesen einen klei\u00adnen Schritt n\u00e4her bringen m\u00f6ge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>M\u00fcnchen, im September 1989<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.silbermuschel.de\/?p=69\">\u00dcbungen<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.silbermuschel.de\/?p=59\">Teil I<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.silbermuschel.de\/?p=61\">Teil II<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.silbermuschel.de\/?p=63\">Teil III<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.silbermuschel.de\/?p=65\">Teil IV<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.silbermuschel.de\/?p=67\">Teil V <\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2028Wenn man die Leistungen vergangener Kulturen betrachtet, die noch heute Menschen faszinieren, so wird offensichtlich, dass mit diesen Kulturen ein gro\u00dfer Schatz an Wissen verloren gegangen ist, von dem heute nur ein kleiner Teil wiederentdeckt werden kann. 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