{"id":65,"date":"2023-11-11T15:51:58","date_gmt":"2023-11-11T14:51:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.silbermuschel.de\/wordpress\/?p=65"},"modified":"2023-11-12T14:24:08","modified_gmt":"2023-11-12T13:24:08","slug":"kapitel-iv-das-geheimnis-der-gesundheit-der-druiden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.silbermuschel.de\/?p=65","title":{"rendered":"Kapitel IV Das Geheimnis der Gesundheit der Druiden"},"content":{"rendered":"\n<p>Es wird berichtet, dass die Druiden ein hohes Alter erreichten und nie von Krankheiten befallen wurden. Dieses hohe Alter war in damaliger Zeit eine erstaunliche Besonderheit, wenn man bedenkt, dass die durchschnittliche Lebenserwartung in jener Zeit zwischen drei\u00dfig und vierzig Jahren lag die Druidenmeister wurden doppelt so alt!<br>Was war nun der Grund f\u00fcr dieses Ph\u00e4nomen? Wir neigen heute dazu anzunehmen, dass die Druiden \u00fcber eine hoch entwickelte Medizin verf\u00fcgten. Doch ist diese Erkl\u00e4rung wirklich ausreichend? Sicherlich kann man damit nicht erkl\u00e4ren, weshalb unter den Druiden keine, oder auch nur weniger Krankheiten auftraten als im \u00fcbrigen Volk, sondern nur, wie auftretende Krankheiten geheilt wurden. &#8218;<br>Es muss also offensichtlich mehr als nur medizinisches K\u00f6nnen gewesen sein, das den Druiden zu ihrer Gesundheit verhalf, obwohl gro\u00dfe heilkundliche Kenntnisse im eigentlichen Sinne sicherlich auch vorhanden waren.<br>Bevor wir jedoch auf die Einzelheiten der druidischen Heilkunst eingehen und vor allem zu den weiterreichenden Heilkr\u00e4ften der alten Meister^vordringen, wollen wir zun\u00e4chst einige \u00dcberlegungen \u00fcber das Wesen von Gesundheit und Krankheit anstellen. Das mag zun\u00e4chst trivial klingen. Jeder wei\u00df doch, was gesund und krank ist! Doch betrachten wir den Gegenstand genauer, so wird die Antwort immer unklarer.<br>Ist Gesundheit gleich Normalit\u00e4t? Von welcher Abweichung an beginnt die Krankheit? Kann man ges\u00fcnder als gesund sein?<br>Man k\u00f6nnte Gesundheit auch als den Zustand des K\u00f6rpers (oder auch des Geistes) bezeichnen, in dem jener seine Funktionen ideal erf\u00fcllt Aber auch diese Definition wirft Probleme auf. Ist der K\u00f6rper\/ Geist im Moment gemeint, der, den wir bei zuk\u00fcnftig optimaler Lebensweise haben k\u00f6nnten, oder gar jener, den wir h\u00e4tten, w\u00e4re unser Leben von der Geburt an ideal verlaufen?<br>Es scheint, als ob eine genaue Definition von Gesundheit zu nichts als Verwirrungen f\u00fchrt und sich unserem Verst\u00e4ndnis entzieht. Das liegt an der intuitiven Definition, welche die meisten Menschen von Gesundheit haben: Gesundheit ist die Abwesenheit von Krankheit.<br>Der Begriff \u00bbKrankheit\u00ab ist jedoch selbst nicht besser gekl\u00e4rt. Bei offensichtlichen, pl\u00f6tzlich auftretenden Funktionsbehinderungen der Organe wird man sich wohl dar\u00fcber einig sein, dass der betreffende Mensch krank ist, doch schwieriger wird es schon bei k\u00f6rperlichen Schw\u00e4chen, die auf mangelnde Bewegung, stundenlanges Sitzen und falsche Ern\u00e4hrung zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Ist das Krankheit? Vollends versagt unser Gef\u00fchl, was krank und gesund sei, bei Eigenschaften, die eine gro\u00dfe Variationsbreite in der Bev\u00f6lkerung haben, wie bestimmte Pers\u00f6nlichkeitsmerkmale. Vielleicht sind die Begriffe \u00bbkrank\u00ab und \u00bbgesund\u00ab nur Produkte einer \u00bbmedizinischen Philosophie\u00ab. Es gibt nat\u00fcrlich Zust\u00e4nde, Eigenschaften und F\u00e4higkeiten, die wir nicht haben, die unserer Entwicklung jedoch f\u00f6rderlich w\u00e4ren und die uns auch zug\u00e4nglich sind. Die Abweichung von einem Ideal als \u00bbKrankheit\u00ab zu bezeichnen, ist wohl \u00fcbertrieben, aber m\u00f6glicherweise ist dies der Punkt, auf den es ankommt: seine Fehler und M\u00e4ngel als Hinweise auf einen Weg zu einem vollst\u00e4ndigeren Seinszustand zu sehen. Gesundheit w\u00e4re dementsprechend dann jener Zustand, in dem wir auf dem Weg sind.<br>Die Druiden waren Menschen, die ihren Weg gefunden und ihre Krankheit \u00fcberwunden hatten. Nunmehr ist vielleicht klarer, was damit gemeint ist: Sie waren frei von k\u00f6rperlichen Leiden; aber ebenso von geistigen oder emotionalen Verirrungen.<br>Wir neigen dazu, einerseits die Abwesenheit von k\u00f6rperlichem Leiden als sehr wichtig anzusehen und vernachl\u00e4ssigen andererseits im allgemeinen unseren K\u00f6rper noch mehr als unseren Geist oder den emotionalen Bereich. Die Druiden hingegen sahen den k\u00f6rperlichen Aspekt ihres Seins nur als einen Teil des Ganzen und widmeten ihm dennoch ihre Aufmerksamkeit, da sie den K\u00f6rper als die materielle Grundlage erkannten. Etwas anderes, das uns wichtig scheint, ist, ein hohes Alter zu erreichen. Viele Menschen streben einzig nach diesem Ziel und vergessen dabei, ihrem Leben einen Sinn zu geben.<br>Die Druiden strebten jedoch nicht nach hohem Alter als Selbstzweck. Sie nutzten die Zeit bis zu ihrem Ende, um sich zu vervollkommnen. Ihre \u00dcbungen und ihre Heilkraft verhalfen ihnen zwar zu einem langen Leben, doch war dies nur ein Nebeneffekt ihrer ganzheitlichen Entwicklung.<br>Hier ist festzustellen, dass weder die Druiden noch die indischen Yogis oder die chinesischen Meister je ein \u00bbbiblisches Alter\u00ab erreichten; andererseits starben sie aber auch nie jung. Es scheint plausibel anzunehmen, dass all diese Meister so lange lebten, wie sie leben mussten, um zu ihrem Ziel zu gelangen, und bis sie jene Grenze erreichten, jenseits derer der K\u00f6rper keinen klaren Geist mehr halten kann. Wenn sie diese Grenze erreicht hatten, verlie\u00dfen sie ihre K\u00f6rper wohl freiwillig.<br>Nach diesen allgemeinen und theoretischen \u00dcberlegungen wollen wir die verschiedenen Aspekte im Leben der Druiden darstellen, die auch zu ihrer Widerstandsf\u00e4higkeit gegen\u00fcber Krankheiten beitrugen.<br>Sie lebten in der freien Natur, nahmen m\u00e4\u00dfige k\u00f6rperliche Anstrengungen und lange Wanderungen zu ihren Versammlungsorten auf sich, ern\u00e4hrten sich ma\u00dfvoll und blieben stets geistig flexibel und neuen Erfahrungen gegen\u00fcber offen. Allein schon diese Lebensweise k\u00f6nnte heute f\u00fcr viele von uns Vorbild sein, dennoch tr\u00e4gt dies nicht viel zur Erkl\u00e4rung der Besonderheit der Druiden bei; damals lebten die meisten Menschen einigerma\u00dfen naturgem\u00e4\u00df. Man darf nicht vergessen, dass die nat\u00fcrliche Lebensweise auch zu der geringen Lebenserwartung der Menschen beitrug. Die relativ hohe Lebenserwartung unserer Zeit h\u00e4ngt eng mit den modernen hygienischen Ma\u00dfnahmen zusammen. Wir bauen eine Abwehr um uns auf, die alle Angreifer t\u00f6tet, bevor sie uns auch nur nahe kommen k\u00f6nnen. Dies bewirkt aber keine Ver\u00e4nderung an uns selbst &#8211; wir werden dadurch nicht gesund -, sondern l\u00f6st die Probleme lediglich k\u00fcnstlich und auf sehr oberfl\u00e4chliche Art und Weise.<br>Als Heiler hatten die Druiden sicherlich sehr viel zu tun, denn die Kelten waren ein kriegerisches Volk und lebten in recht einfachen Verh\u00e4ltnissen, die Krankheiten eher beg\u00fcnstigten. Die Druiden kannten alle Heilkr\u00e4uter und wendeten wohl auch Methoden an, wie sie Jahrhunderte sp\u00e4ter von Pfarrer Kneipp wiederentdeckt wurden. Sie bedienten sich vermutlich einer Art Massage und Bewegungstherapie\/ um die Energien des K\u00f6rpers zu mobilisieren. Zum gr\u00f6\u00dften Teil waren ihre Methoden spiritueller Natur. Sie versuchten, mit Beschw\u00f6rungen, die wir heute wohl als Suggestionen bezeichnen w\u00fcrden, auf ihre Patienten einzuwirken; sie sangen bestimmte T\u00f6ne, die auf die Energiefelder Einfluss nahmen -eine Art Musiktherapie also &#8211; und lie\u00dfen in bestimmten F\u00e4llen auch eigene Energien direkt in den Kranken einstr\u00f6men. Zus\u00e4tzlich verabreichten sie den so genannten \u00bbEichentrank\u00ab. Dies war keine eigentliche Medizin, sondern eine spirituelle Methode, vergleichbar der Bach-Bl\u00fctentherapie, durch welche die kraftvollen Schwingungen der Eiche auf den Kranken \u00fcbertragen und seine Genesung unterst\u00fctzt werden sollte.<br>Um diesen Eichentrank herzustellen, wurden in der Mittagszeit oder bei Vollmond Eichenbl\u00e4tter einige Stunden lang in klares Quellwasser gelegt. Diese Bl\u00e4tter wurden dann wieder entfernt. Dabei gehen, wie wir selbst \u00fcberpr\u00fcft haben, keine nennenswerten materiellen Substanzen in das Wasser \u00fcber; von Bedeutung sind lediglich die immateriellen Schwingungen der Eiche, des \u00bbBaumes der Druiden\u00ab.<br>Die oben beschriebenen Methoden entsprechen einer Medizin, wie wir sie kennen, wenn auch auf nat\u00fcrlicher Basis. Das Prinzip, Heilung erst beim Eintritt einer Krankheit herbeif\u00fchren zu wollen, galt jedoch auch hier. Diese Heilkunst war nicht das Geheimnis der Gesundheit der Druiden.<br>Auch wenn die Meister einigen Mitgliedern ihres Volkes damit helfen konnten, war es mit diesen Methoden nicht m\u00f6glich, eine ganzheitliche und andauernde Heilwerdung zu erreichen.<br>Was die Druiden nur f\u00fcr sich und nicht f\u00fcr andere tun konnten, war die ganzheitliche Entfaltung ihrer k\u00f6rperlichen und seelischen M\u00f6glichkeiten, die sie in t\u00e4glicher \u00dcbung erreichten. Diese \u00dcbungen und die ihnen zugrunde liegende Philosophie bildeten das Wyda, die ganzheitliche Lehre der Druiden. Durch die \u00dcbungen entwickelte sich die innere Heilkraft der Meister, die sie gefeit gegen Krankheiten machte und es ihnen erm\u00f6glichte, auch andere zu heilen.<br>Die drei Energiefelder, die die Druiden kannten, enthalten s\u00e4mtliche Kr\u00e4fte, die dem Menschen zur Verf\u00fcgung stehen. Die Meister erkannten, dass die Lage der Energiefelder bei den meisten Menschen stark von dem abweicht, was optimal w\u00e4re. Die vorhandenen Kr\u00e4fte k\u00f6nnen jedoch nur dann frei werden, wenn die Felder in den richtigen Positionen liegen.<br>Die Druiden stellten fest, dass jeder Mensch die Kraft zu einer hohen Entwicklung in sich tr\u00e4gt und dass diese Kraft nur freigesetzt werden muss. Deshalb sind auch die \u00dcbungen, die sie entwickelten, niemals anstrengend oder erm\u00fcdend.<br>Das \u00bbZurechtr\u00fccken\u00ab der Energiefelder bewirkt ihre Harmonisierung. Beim Unge\u00fcbten sind die Energien jedoch meist so wenig im Fluss und auf so engem Raum begrenzt, dass sich sch\u00e4dliche Einfl\u00fcsse auf die Organe ergeben und die \u00dcbungen keinen rechten Ansatzpunkt finden. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, die Felder zun\u00e4chst durch gezielte \u00dcbungen etwas auszuweiten, um den Energien gr\u00f6\u00dfere Bewegungsfreiheit zu geben. Diesen Vorgang bezeichnen wir als St\u00e4rkung der Felder. Anders als wir heute gingen die Druiden bei der Diagnose des unentwickelten, des \u00bbkranken\u00ab Menschen &#8211; also auch des Druidensch\u00fclers &#8211; nicht von den k\u00f6rperlichen Symptomen aus, die sich aus den fehl gelenkten Energien ergaben, sondern vielmehr von geistigen Zust\u00e4nden oder Pers\u00f6nlichkeitstypen.<br>Diese Pers\u00f6nlichkeitstypen wurden mit den Namen von B\u00e4umen belegt, deren \u00bbCharakter\u00ab der betreffenden Pers\u00f6nlichkeit entsprach.<br>Beispielsweise war eine \u00bbEiche\u00ab ein weiser und geistig-k\u00f6rperlich starker Mensch oder eine \u00bbBuche\u00ab jemand mit k\u00f6rperlichen Kr\u00e4ften und hohen geistigen Anlagen. Tats\u00e4chlich soll es Entsprechungen in den energetischen Ausstrahlungen verschieden weit entwickelter Menschen und Pflanzen geben.<br>Diese Zuordnung ist nicht im Sinne einer festgelegten Typologie zu verstehen, sondern dient vor allem dem Verst\u00e4ndnis des gesamten Menschen und soll von der Fixierung auf einzelne Symptome ablenken.<br>Das eigentliche Ziel, die Entfaltung des ganzen Menschen, der in jedem Menschen schlummert und nur erweckt werden muss, wurde bei all dem nie aus den Augen verloren. Die Druiden lehrten, dass diese Einheit dann erreicht w\u00fcrde, wenn die drei feinstofflichen Energien &#8211; die vitale, die emotionale und die mentale Energie &#8211; eins w\u00fcrden. Diese Einheit ist Gesundheit in einem wahrhaft tiefen Sinne, eine Gesundheit des K\u00f6rpers, des Geistes und der \u00fcberpers\u00f6nlichen Kr\u00e4fte beziehungsweise des Ganzen, das nur k\u00fcnstlich in jene Teile aufgegliedert werden kann.<br>Alle \u00dcbungen des Wyda hatten mehrere Aspekte; einen \u00e4u\u00dferen Aspekt &#8211; die Kr\u00e4ftigung des K\u00f6rpers, die Beruhigung der Gef\u00fchle und der gedanklichen Vorg\u00e4nge &#8211;<br>und einen inneren, tieferen Aspekt, n\u00e4mlich die langsame Vereinigung aller Funktionen und energetischen Vorg\u00e4nge.<br>Die Druiden praktizierten die Ganzheit ihrer Lehre ihr ganzes Leben hindurch. Sie nutzten alle ihre Potentiale voll aus. Sie waren keine weltfernen Einzelg\u00e4nger, sondern gebrauchten ihre F\u00e4higkeiten im Alltag als Berater der weltlichen Herrscher und Bewahrer s\u00e4mtlichen Wissens der damaligen Zeit. Dies ist um so beachtenswerter, da dieses Wissen ja niemals schriftlich niedergelegt wurde, sondern jedem einzelnen Druiden in seinem Ged\u00e4chtnis zur Verf\u00fcgung stehen musste.<br>Auen in diesem Punkt wird einerseits die erstaunliche Wirkung der Wyda Praxis auf die mentalen Kr\u00e4fte deutlich, andererseits aber auch der wahrhaft ganzheitliche Anspruch der Philosophie der Druidenmeister.<br>Ein zentraler Aspekt der \u00bbGesundheit\u00ab ist wohl wirklich die geistige Flexibilit\u00e4t, die vielen Menschen schon bald nach der Pubert\u00e4t abhanden kommt. Die Druiden pflegten st\u00e4ndig die Kommunikation untereinander, tauschten ihre Erfahrungen aus und diskutierten \u00fcber neue Wege. Dabei galt die Tradition nur als das, was sie war: ein reicher Schatz an Erfahrungen und Wissen, der sich aber mit neuen Erkenntnissen st\u00e4ndig ver\u00e4ndern musste.<br>Auch diese geistige Flexibilit\u00e4t ist nicht ohne \u00dcbung zu erreichen, und die \u00dcbung des Geistes ohne ausreichende Kr\u00e4fte ist auf die Dauer frustrierend. Hier f\u00fcgen sich die \u00dcbungen des Wyda wieder in das Netzwerk der ganzheitlichen Lehre ein. Ein Teil der \u00dcbungen betrifft eben diese Freisetzung der geistigen Energien, die f\u00fcr eine intellektuelle Entfaltung unabdinglich sind und ihre Grundlage bilden.<br>Dennoch bleibt festzuhalten, dass die Kr\u00e4fte, die durch die \u00dcbungen erlangt werden, auch der Anwendung bed\u00fcrfen; die Anwendung ist in der Tat eine weitere Art der \u00dcbung. Wir d\u00fcrfen nicht erwarten, allein durch die Ausf\u00fchrung der entsprechenden Wyda \u00dcbungen Ged\u00e4chtnisk\u00fcnstler zu werden; die Anwendung der mentalen Energien muss auch gelernt werden!<br>Eine weitere Grundlage f\u00fcr die ganzheitliche Entfaltung des Menschen ist emotionale Harmonie. Gef\u00fchle wie Liebe und Freude verm\u00f6gen, uns Kraft zu geben und helfen uns, positive Ziele zu erreichen, w\u00e4hrend Hass, Trauer oder Gier zwar kurzfristig Kr\u00e4fte freisetzen k\u00f6nnen, die sich jedoch letztendlich immer gegen uns wenden. Daher geh\u00f6rt die Lenkung der Gef\u00fchle zu einer der wichtigsten Aufgaben einer ganzheitlichen Lehre. Mit den \u00dcbungen, die die Druiden entwickelten, k\u00f6nnen Gef\u00fchle direkt kontrolliert werden. Durch die positive Beeinflussung des Emotionalfeldes werden die negativen Energien in ungef\u00e4hrliche Schwingungen umgewandelt. Diese Lenkung der Energien ist nicht mit dem zu verwechseln, was in der Psychoanalyse \u00bbVerdr\u00e4ngung\u00ab genannt wird. Negative Gef\u00fchle wie Hass oder \u00c4rger werden nicht unterdr\u00fcckt, sondern in andere Kan\u00e4le gelenkt. Jene Gef\u00fchle dienen ja keinen sinnvollen Zwecken, sondern erscheinen ja nur aufgrund einer unvollkommenen Harmonie der Energien.<br>Die meisten Aspekte der druidischen Lehre dienen der Bewusstheit, sei es die Bewusstheit der eigenen Gedanken, der Gef\u00fchle und Triebe oder auch nur der k\u00f6rperlichen Bewegungen.<br>In allen \u00dcbungen taucht dieser Versuch der Bewusstmachung bestimmter Teile des Ganzen auf. Am offenbarsten wird dies nat\u00fcrlich auf der k\u00f6rperlichen Ebene, aber die Bewusstheit durchdringt alle Aspekte der<br>Lehre. Zun\u00e4chst werden die materiellen Vorg\u00e4nge bewusster: die Bewegungen, die T\u00e4tigkeit der inneren Organe und die Wahrnehmung mit den Sinnesorganen. Dann werden die geistigen und seelischen Prozesse bewusst, und sp\u00e4ter durchdringt die Bewusstheit auch die feinstofflichen Ebenen und die Natur au\u00dferhalb des einzelnen K\u00f6rpers. Wenn diese Stufe erreicht ist, kann der Mensch als wahrhaft ganz, heil oder gesund bezeichnet werden.<br>Die Druiden erreichten mit ihrer Philosophie und den \u00dcbungen des Wyda diesen Grad. Sie kannten zwar Medizin und Therapie im heutigen Sinne, doch lag darin nicht das Geheimnis ihres langen und erf\u00fcllten Lebens. Die wirkliche, innere Gesundheit erlangten sie durch, die Anwendung ihrer Kenntnisse der feinstofflichen Energien, ihres tiefen Einblickes in die Zusammenh\u00e4nge der Natur und nicht zuletzt ihres Wissens \u00fcber das geistig-seelische Potential des Menschen.<br>Wir m\u00fcssen keine Druidenmeister werden, um diese Gesundheit in einem h\u00f6heren Sinne zu erreichen, doch wird es n\u00f6tig werden, dass wir unseren Blick weg von einzelnen Symptomen oder Krankheiten hin zur Ganzheit wenden. Wyda ist ein Weg, diese Ganzheit zu erreichen. Die Fehlfunktionen, die wir Krankheiten, Schmerzen oder Probleme nennen, werden auf diesem Weg wie von selbst verschwinden.<br>Es scheint ein Widerspruch zu sein, dass wir dennoch im Anhang bestimmte \u00dcbungen bestimmten Problernen oder Krankheiten zuordnen, doch schien es uns notwendig, in der heutigen Zeit langsam an das Bewusstsein der Ganzheit alles Seienden heranzuf\u00fchren. Wir wachsen unser ganzes Leben lang mit den Paradigmen der Medizin und der Naturwissenschaften auf, und so ist es wohl nur wenigen m\u00f6glich, den \u00fcbergeordneten ganzheitlichen Aspekt von Anfang an wahrzunehmen. Die \u00dcbungen selbst wirken jedoch in ganzheitlicher Weise und kurieren nicht nur Symptome. In diesem Bewusstsein sollte der Abschnitt im Anhang verstanden werden.<br>Gibt es eigentlich ein Geheimnis der Gesundheit! Oder besteht das Geheimnis vielmehr in den Gr\u00fcnden der Krankheit? Wie sind wir \u00fcberhaupt von der Ganzheit abgekommen? In den Religionen gibt es daf\u00fcr zahlreiche Umschreibungen, beispielsweise den S\u00fcndenfall und die Vertreibung aus dem Paradies im Christentum. Auch die Druiden hatten in ihrer Philosophie eine Erkl\u00e4rung. Sie meinten, dass man durch die<br>Geburt in Abrede, den Kreis der Notwendigkeit eintrete; eine Parallele zum Geburts-Trauma der neueren Psychoanalyse.<br>Wie aber auch immer die Erkl\u00e4rung f\u00fcr unseren jetzigen Zustand ist; die Weisen der Welt lehrten uns Wege, die Einheit wiederherzustellen. Die Druiden waren die Vertreter dieser Weisen in unserer Kultur, und Wyda war ihr Weg, aus Abrede auszubrechen und nach Gvoenwyd, die wei\u00dfe Welt, zu gelangen.<br>Wenn wir ihrer Lehre folgen, ist es auch uns m\u00f6glich, ihre Gesundheit und Zufriedenheit zu erlangen und so f\u00fcr uns und andere eine gesunde, \u00bbwei\u00dfe\u00ab Weit zu errichten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-fill\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-align-center wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.silbermuschel.de\/?p=54\">Einf\u00fchrung<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.silbermuschel.de\/?p=69\">\u00dcbungen<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.silbermuschel.de\/?p=59\">Teil I<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.silbermuschel.de\/?p=61\">Teil II<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.silbermuschel.de\/?p=63\">Teil III<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.silbermuschel.de\/?p=67\">Teil V <\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wird berichtet, dass die Druiden ein hohes Alter erreichten und nie von Krankheiten befallen wurden. 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